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Hinweis: Dieser Komplett-Ratgeber wird von mir immer aktuell gehalten. Der derzeitige Stand ist April 2019.

1. Das richtige Bett

Klarerweise spielt das Bett eine Schlüsselrolle, wenn es um erholsamen Schlaf geht. Das falsche Bett kann also fatal sein.

Zuallererst braucht das Bett eine angenehme Größe. Wenn das Bett alleine benutzt wird sollte die Breite mindestens 100 cm betragen, damit man in der Nacht genug Platz hat sich zu drehen.
Für Betten die zu zweit benutzt werden ist eine Breit ab 180 cm ideal.

Auch das Material eines Bettes ist sehr wichtig. Grundsätzlich werden Betten aus Zirbenholz sehr empfohlen. Zirbenholz ist einzigartig, weil darin ein Stoff namens Pinosylvin in hoher Konzentration enthalten ist, der viele Wirkungen hat:

  • Pinosylvin verleiht dem Holz den typischen, angenehmen Duft, der den gesamten Raum erfüllt.
  • Pinosylvin beeinflusst das Wohlbefinden und die Gesundheit positiv. Mindert die Herzfrequenz und entspannt.
  • Pinosylvin wirkt antibakteriell.

Zirbenholzbetten bewegen sich jedoch normalerweise im oberen Preisbereich und sind damit nicht für jeden erschwinglich.

2. Das richtige Kissen

Auch das Kissen darf nicht vernachlässigt werden, schließlich entscheidet es ob wir am morgen erholt sind oder mit Nackenschmerzen und Kopfweh in den Tag starten müssen.

Es gibt unzählige verschiedene Variationen von Kopfkissen, die das Aussehen und die Beschaffenheit definieren, hier sind die wichtigsten:

Schlafposition

Jeder Mensch hat eine eigene bevorzugte Schlafposition, für die es eigene Arten von Kissen gibt:

Rückenschläfer

Menschen die gerne auf dem Rücken schlafen sollten sich ein Kissen anschaffen, das eher flach ist. Hauptaugenmerk sollte auf den Nackenbereich gelegt werden, der gut gestützt werden sollte. Denn der Kopf darf nicht zu weit nach hinten oder vorne kippen, da Sie sonst Nackenschmerzen am Morgen riskieren.

Ein ergonomisches Spezialkissen mit Nackenstütze für Rückenschläfer.

Das Bild zeigt so ein Rückenschläfer-Kissen der höheren Preisklasse. Bei häufigen Verspannungen in der Früh sollte aber überlegt werden sich so ein Kissen anzuschaffen.

Seitenschläfer

59% der Menschen sind Seitenschläfer, weshalb es natürlich vor allem für ihn ein großes Angebot an Spezialkissen gibt. So beliebt ist diese Schlafhaltung, weil sie den Rücken entlastet.

Ein Kissen für Seitenschläfer muss den Kopf gut stützen, weil die Wirbelsäule sonst entweder überstreckt wird oder abknickt. Daher darf das Kissen auch nicht zu weich sein.
Kissen für Seitenschläfer sind oft sehr lang und werden mitunter auch als Stütze für den gesamten Körper verwendet, wie zum Beispiel hier.

Ein sehr interessantes Konzept ist auch dieses „Ergonomische Ganzkörper Seitenschläferkissen„, wie ich es jetzt einmal nennen würde. Das Kissen dient auch als Kniepolsterung und Brustkorbstütze, was die Atmung beim Schlafen entlastet. Definitiv interessant für alle Seitenschläfer.

Bauchschläfer

Nun aber Ernüchterung für die leidenschaftlichen Bauchschläfer unter uns, die nur ca. 13% der Bevölkerung ausmachen. Die Bauchlage ist schon grundsätzlich nicht optimal zum Schlafen geeignet und kann deshalb auch nicht durch ein Kissen ausgeglichen werden. Die einzige Empfehlung sind sehr flache Kissen mit Naturhaar- oder Daunenfüllung oder auch dieses ergonomische Kissen. Zu hohe Kissen würden die Wirbelsäule überstrecken.

Aber nicht verzagen, wichtiger für einen Bauchschläfer sind richtige Matratze und Lattenrost, auf die dieser Ratgeber noch später zu sprechen kommt.

Kopfkissenfüllung

Nachfolgend gebe ich einen Überblick über gängige Kopfkissenfüllungen:

Füllung mit Daunen und Federn

Der Klassiker bei Polsterfüllungen sind noch immer die Federn und Daunen. Federn bieten mehr Stützkraft, während Daunen für das weiche Schlafgefühl sorgen. Daher werden Kissen oft mit einer Mischung aus beiden befüllt.
Tatsächlich sind die klassischen Feder-Daunen-Polster aber eigentlich nicht mehr unbedingt zu empfehlen und sollten nicht die erste Wahl sein.

Drei-Kammer-Kopfkissen

Ein Drei-Kammer-Kopfkissen ist, wie der Name schon sagt, längs in drei Bereiche unterteilt und verbindet Federn und Daunen in einem Kissen.

Der mittlere Bereich ist einzig und allein mit Federn gefüllt, der als Nackenstütze dient. Links und Rechts sind dann die Kammern mit den Daunen. Ihre Aufgabe ist es, das Kissen weicher zu machen.

Tierhaarfüllung

Kissen können auch mit Tierhaaren befüllt werden. Zum Beispiel mit Kamelhaaren oder Schafwolle.
Der Vorteil dieser Füllungen liegt an ihrer Atmungsaktivität, was sie sehr angenehm macht. Doch auch für Allergiker dürfte es eine interessante Alternative sein.

Naturfüllungen

Was vielleicht viele überraschen könnte, ist die Möglichkeit Hirse oder Dinkel als Polsterfüllung zu verwenden. Persönlich kann ich dazu nicht viel sagen, Bekannte von mir setzen Sie jedoch schon seit Jahren ein und sind sehr zufrieden.
Vielleicht bekommen Sie ja einmal die Möglichkeit so eine Kissenfüllung auszuprobieren.

Schaumstoffflocken

So sehen Schaumstoffflocken aus.

Schaumstoffflocken sind einfach zerhäckselter Schaumstoff. Auch mit ihnen lassen sich Kissen befüllen.

Für Schaumstoffflocken lässt sich per se keine Empfehlung abgeben, weil auch Schaumstoff viele verschiedene Härtegrade und andere Eigenschaften besitzt. Ob der Schaumstoff eher weich und nachgiebig oder vielleicht doch härter sein soll ist eine Entscheidung die individuell getroffen werden muss.

Wattefüllung

Auch Watte ist ein Material das zur Kissenfüllung verwendet wird und ein Kissen sehr weich und fluffig macht.

Achten Sie beim Kauf darauf zu hochwertigeren Modellen mit Mikrofasern zu greifen. Die Füllung sollte außerdem in Vliesform sein, weil normale Watte beim Waschen gerne klumpt.

Zirbenfüllung

Ganz richtig gelesen, es gibt auch Zirbenkissen. Weiter oben habe ich ja bereits über die tolle Wirkung der Zirbe berichtet. Falls Sie sich ein Zirbenbett derzeit nicht leisten können, wäre ein deutlich günstigeres Zirbenkissen ja vielleicht was für Sie.

Gefüllt werden diese Kissen tatsächlich mit echten Zirbenholzflocken. Man liegt damit immer an der Quelle des wunderbaren, entspannenden und gesunden Dufts.

Es sollte beim Kauf aber darauf geachtet werden, dass es sich um einen qualitätsvollen Anbieter, der nachhaltig produziert, handelt. Wie zum Beispiel dieses Kissen von myZirbe in der beliebten Größe 40×40.

Viskoseschaum

Nun kommen wir zu den Füllungen für die Spezialkissen, auch ergonomische Nackenstützkissen genannt. In ihnen befindet sich ein fester Schaumkern, der oft individuell angepasst werden kann.

Viskoseschaum ist thermoelastisch und passt sich in der Nacht aufgrund der Körpertemperatur perfekt an die Schlafposition an und hält die Wirbelsäule in einer geraden Position. Auch hat Viskoseschaum einen Memory-Effekt. Mit der Zeit „merkt“ sich das Kissen also Ihre Schlafposition und kann sich am Abend schneller anpassen.

Gelschaum

Gel- und Viskoseschaum haben fast identische Eigenschaften, letzterer hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: Viskoseschaum ist temperaturabhängig. Ist es also kalt im Schlafzimmer reagiert das Viskoseschaumkissen deutlich verzögert in seiner Anpassbarkeit, während das Gelkissen bei jeden Temperaturen gleich gut funktioniert.

Latex

Latex wird nur sehr selten als Füllung eingesetzt, hat aber auch seine Daseinsberechtigung. Wie auch Viskose- und Gelschaum hat es ausgezeichnete Anpassungsfähigkeiten und gilt auch als sehr atmungsaktiv, also sehr gut geeignet für in der Nacht stark schwitzende Personen.

Fazit

Am Ende ist es eine völlig individuelle Entscheidung welche Kissenfüllung Sie sich anschaffen sollten, abhängig davon ob Sie entweder ein „Kissenknuddler“ sind und es sich immer zurechtkneten wie Sie wollen, oder diszipliniert in der empfohlenen Schlafposition liegen.

Der Guide sollte Ihnen aber hoffentlich einen guten Überblick gegeben haben, so dass Sie jetzt gut ihr persönliches „Traumkissen“, wortwörtlich, auswählen können.

3. Die richtige Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit

Die Raumtemperatur hat großen Einfluss auf das eigene Wohlbefinden und damit die Schlafqualität.

Als optimale Temperatur im Schlafzimmer wird von Experten 16-18 Grad angegeben. Es geht darum eine Temperatur zu finden bei der man unter der Decke weder schwitzt, noch friert.

Die Luftfeuchtigkeit spielt auch eine Rolle beim Wohlbefinden im Schlafzimmer. 50 bis 60% sind normalerweise die Empfehlung für einen Raum. Durch Atmung und Schwitzen in der Nacht erhöht sich die Luftfeuchtigkeit jedoch. Es ist daher zu empfehlen am Abend die Luft auf etwa 40 bis 45% zu bringen um Spielraum für die Nacht zu haben.
Denn zu niedrige Luftfeuchtigkeit belastet die Schleimhäute, führt zu Hustenreiz und erhöht die Anfälligkeit für Krankheiten.
Zu hohe Luftfeuchtigkeit hingegen fördert die Lebensbedingungen von Milben und Schimmel was vor allem für Allergiker und sensible Menschen Probleme verursacht.

Temperatur sollte klar sein, aber wie erhöht oder senkt man die Luftfeuchtigkeit denn?
Bevor Sie erhöhen oder senken wollen, sollten Sie den Verlauf der Luftfeuchtigkeit genauer analysieren. Notieren Sie dazu die Werte vor dem zu Bett gehen und kurz nach dem Aufstehen. Machen Sie dies ein paar Tage hintereinander um eine geeignete Stichprobe zu erhalten.

Wenn Sie nun wissen wann welche Maßnahmen getroffen werden müssen geht es zum praktischen Teil:

Luftfeuchtigkeit erhöhen

Die einfachste Variante die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen dürften normale Wasserschalen sein, die im Schlafzimmer aufgestellt werden. Wichtig: Das Wasser in den Schalen sollte täglich gewechselt werden weil sich schnell Keime bilden können.

Um schneller die Luft anzufeuchten bietet es sich an feuchte Tücher über den Heizkörper zu hängen.

Etwas professioneller kann der Raum mit einem elektrischen Luftbefeuchter befeuchtet werden. Das tolle an diesem Modell ist die Abschaltautomatik. Sie müssen also einfach nur die gewünschte Luftfeuchtigkeit einstellen und das Gerät kümmert sich darum. Sogar mit Fernbedienung .

Luftfeuchtigkeit senken

Ist die Luftfeuchtigkeit jedoch zu hoch, gibt es auch Möglichkeiten sie zu verringern.

Stellen Sie dafür mehrere Schalen gefüllt mit Reis oder Salz im Zimmer auf. Dieser alte Haushalts-Trick sollte meistens ausreichen.

Befindet sich aber zu viel Feuchtigkeit im Raum ist die Verwendung von Salz oder Reis auf Dauer gesehen unwirtschaftlich. Dann sollte der Kauf eines Luftentfeuchters in Betracht gezogen werden.
Auch dieser Luftentfeuchter hat eine Automatik eingebaut. Haben Sie also einen Luftbefeuchter und -entfeuchter müssen Sie beide nur auf denselben Wert stellen. Damit ist die Luft bei Ihnen immer perfekt befeuchtet.

4. Die richtige Decke

Generell sollten Sie mehrere Decken für unterschiedliche Jahreszeiten haben.

5. Die richtige Matratze

6. Der richtige Lattenrost

7. Der Umgang mit koffeinhaltigen Getränken

Wichtig ist auch der Umgang mit koffeinhaltigen Getränken. Wenn Kaffee oder Cola zu spät getrunken wird, kann das die Einschlafdauer erheblich verlängern. Jeder hat diese Erfahrung schon einmal gemacht und weiß, dass es nicht lustig ist eine gefühlte Ewigkeit wach zu liegen, während man unbedingt einschlafen will, es aber einfach nicht funktioniert.

Empfohlen wird 4-8 Stunden vor dem zu Bett gehen kein Koffein mehr zu sich zu nehmen. Für mich persönlich haben fünf Stunden immer gut funktioniert, aber das ist für jeden Menschen unterschiedlich.

8. Abendroutinen

Mit Abendroutinen war ich bisher sehr erfolgreich und kann wirklich jedem empfehlen sie für sich zu nutzen.

Meine Erfahrungen habe ich bereits in einem anderen Beitrag niedergeschrieben, wo ich auch von den Ergebnissen und Verbesserungen erzähle. Ich lege Ihnen sehr ans Herzen den Beitrag durchzulesen.

9. Schlafrechner

Auch ein heißer Tipp von mir, den nicht viele Menschen kennen, die Schlafqualität aber auf neue Ebenen bringt.

Und zwar geht es um die Einschlaf- bzw. Weckzeit. Die meisten von uns gehen das Weckerstellen bzw. das Aussuchen der Schlafenszeit so an:

  • Gibt es die Vorgabe einer fixen Weckzeit wird die Schlafenszeit oft zufällig ausgesucht.
  • Gibt es keine fixe Weckzeit, wie zum Beispiel an einem Samstag, wird meist kein Wecker gestellt.

Beides jedoch nicht die empfohlene Herangehensweise.

Was macht ein Schlafrechner?

Wenn die Weckzeit vorgegeben ist, sollte sie in einen Schlafrechner eingegeben werden, der dann einige ideale zu-Bett-geh-Zeiten ausgibt.

Es gibt unterschiedliche Schlafrechner im Internet, ich verwende gerne diesen hier.

Geben Sie Ihre Weckzeit mithilfe der Dropdown-Kästchen ein und klicken Sie auf „When should I go to bed?“.

Im Falle von 06:30 Uhr zum Beispiel wird Ihnen 21:16, 22:46, 00:16 und 01:46 als mögliche Schlafenszeit angezeigt. Grundsätzlich werden von diesem Rechner 16 Minuten Einschlafzeit automatisch hinzugerechnet. Brauchen Sie länger zum Einschlafen berücksichtigen Sie das bitte.

Doch was bedeutet das, wie kommt der Rechner darauf und was bringt es mir? Dazu eine Gegenfrage: Kennen Sie es, wenn Ihr Wecker klingelt, Sie aber nicht sofort aufwachen und verwirrt und noch ganz schläfrig sind?
Diese Erfahrung, die bestimmt jeder von uns schon einmal gemacht hat, erlebt man, wenn man aus dem Tiefschlaf (NREM N3) gerissen wird. Zum genauen Ablauf des Schlafes habe ich bereits einen Artikel geschrieben. Im Gegensatz dazu kennen Sie es aber sicher auch, wenn der Wecker klingelt und Sie sofort wach werden. So, als wären Sie schon fast wach und haben nur darauf gewartet, dass der Wecker Ihnen erlaubt die Augen zu öffnen. In diesem Fall sind Sie während einer REM-Phase aufgewacht.

Ich glaube Sie müssen nicht lange überlegen auf welche Art Sie von jetzt an immer wach werden wollen. Und genau das macht der Schlafrechner. Er rechnet Ihre Weckzeit mit Hilfe der durchschnittlichen Länge der verschiedenen Schlafphasen so zurück, dass der Wecker in der Früh sehr sicher während einer REM-Phase klingelt. Für mich persönlich funktioniert er perfekt. Ich verwende ihn jede Nacht schon seit längerem und kann mich nicht erinnern jemals seither aus dem Tiefschlaf gerissen worden zu sein.

Falls Sie am nächsten Morgen kein Aufwachziel haben, sondern so lange schlafen können wie Sie wollen, gibt es auch dafür eine Funktion. Klicken Sie bevor Sie schlafen gehen einfach auf den Knopf unter dem Satz „I’m sleepy right now, so my alarm should be set for…“. Nun suchen Sie sich einfach eine Uhrzeit aus, die Ihren individuellen Ansprüchen nach Schlaf entspricht und stellen Sie Ihren Wecker auf diese Uhrzeit.

10. Smartlampen

Smartlampen setze ich auf die Liste der Top 3 Dinge für die sich das ausgegebene Geld am meisten gelohnt hat. Ich scherze nicht, es ist der Himmel auf Erden.
Ich weiß nicht wie es Ihnen einmal ging oder noch immer geht, aber ich träumte als Kind immer davon die Lichter einfacher ausschalten zu können. Einmal, ich muss etwa 8 Jahre alt gewesen sein, sah ich einen Fernsehbeitrag über einen Jungen im Rollstuhl. In einer Szene sah man seinen Nachttisch, auf dem ein Gerät lag, das wie ein normaler Lichtschalter aussah. Bei näherer Betrachtung war klar, dass es sich tatsächlich um einen kabellosen Lichtschalter handeln musste. Von diesem Tag an wusste ich es war möglich und wollte irgendwann so ein Gerät haben. Doch es sollte besser kommen.

Ein Jahrzehnt später stieß ich auf den Google Assistant, ein von Google entwickelter Sprachassistent. Ich wusste, dass ich ihn haben musste, also kaufte ich mir ein Gerät namens Google Home, auf dem der Google Assistant läuft und dazu zwei Philips Hue Lampen mit Hue Bridge, die man auch noch benötigt. Ich empfehle Ihnen gleich zwei oder mehr Lampen zu kaufen, man ist so begeistert, dass man sowieso früher oder später mehr kauft.

Es ist einfach nur das beste Gefühl, am Abend ohne aufstehen zu müssen die Lichter ausschalten zu können. Ein kurzer Befehl, „Hey Google, Licht aus“ reicht und zwei Sekunden später gehen die Lichter sanft aus. Man muss am Abend nicht mehr aus dem angenehmen Bett um durch das ganz Zimmer zum Lichtschalter zu gehen, nur um dann in völliger Dunkelheit irgendwie zu versuchen das Bett zu finden.

Da es sich um RGBW-Lampen handelt gibt es auch noch einen weiteren Vorteil: Die Lichtfarbe. Beim Kauf von herkömmlichen Leuchtmitteln mussten Sie sich bisher für eine fixe Lichtfarbe (auch Lichttemperatur genannt) entscheiden.
Also entweder ein eher rötliches Licht, neutralweiß oder tageslichtweiß. Mit Smartlampen fällt das weg, Sie können nämlich jede Farbtemperatur auswählen.

Das heißt Sie können in der Früh, wenn der Wecker läutet einen Sonnenaufgang mit den Lampen simulieren. Voll dynamisch versteht sich, die Lampe startet bei einem dunklen Rot und wird mit der Zeit heller. Am Tag bietet es sich an die Lampe auf neutral- oder tageslichtweiß zu stellen. Das fördert die Konzentration.

Gegen Abend hin können die Lampen dann so eingestellt werden, dass sie eine wärmere Farbtemperatur annehmen um den Körper langsam zu beruhigen und auf den Schlaf vorzubereiten.

Alles in allem eine der besten Investitionen die ich je getätigt habe.

11. Töne zum Einschlafen

Ich persönlich finde es schwerer ohne Hintergrundgeräusche einzuschlafen. Damit meine ich nicht die herumschreienden Nachbarn oder den Autolärm, sondern eine relativ gleichbleibende Geräuschkulisse.

Bin ich nämlich gerade kurz bevor ich endgültig einschlafe, kann mich jedes kleinste Geräusch wieder aus diesem Zustand reißen, was den Schlaf hinauszögert.
Solche Geräusche können alles sein. Ein leiser Rumms aus einer anderen Wohnung, ein Klick-Geräusch von irgendeinem Gerät, was auch immer.

Erst habe ich es mit Musik versucht, was schon relativ gut funktioniert hat. Natürlich nichts was zum Beispiel im Radio gespielt wird, sondern eigene Entspannungs- und Einschlafmusik.
Nur irgendetwas hat mich noch immer gestört: Selbst langsame Entspannungsmusik war mir zu divers. Die Tonhöhe hat sich bei dieser Musik zwar nur durchschnittlich alle fünf Sekunden geändert, es hat aber doch meine Aufmerksamkeit erweckt. Somit hat die Musik noch immer ein wenig mein Gehirn beansprucht mit den Dingen, die wir alle beim Musik hören unterbewusst denken und verarbeiten:

  • Wie könnte es weitergehen?
  • Hört es sich harmonisch an?
  • Mag ich es?

Und das fand ich noch immer zu viel, ich wollte völlig abschalten können.

Also probierte ich statt Musik, Geräusche abzuspielen. Ich mag Gewitter, mit den rollenden Donnern sehr, also begann ich mit Entspannungssounds mit Regen und Donner. Es ging einige Zeit ganz gut, aber irgendwie hatte ich noch immer das Gefühl es ist zu viel.

An irgendeinem Abend wollte ich dann etwas anderes probieren, weil ich mit den Gewittergeräuschen nicht so zufrieden war wie erhofft. Ich ließ meinen Google Home, mit dem ich alles abspiele, den Entspannungssound zufällig auswählen und bekam sogenanntes weißes Rauschen zu hören. Ich habe für Sie einen Hörtest eingebunden.

So hört sich weißes Rauschen an.

Sie mögen zuerst vielleicht abgeschreckt gegenüber weißem Rauschen sein, ich habe auch etwas gebraucht, bis mir die Vorteile klar wurden und ich die tolle Wirkung auf mich entdeckte.

Bei weißem Rauschen kommen alle Frequenzen zusammen und erzeugen gemeinsam das monotone Rauschen. Diese Definition ist eigentlich falsch, aber das einfachste mit dem es sich erklären lässt, weil alles andere den Umfang sprengen würde. Jedenfalls heißt es deshalb „weißes“ Rauschen, weil es aus eben aus so vielen unterschiedlichen Frequenzen besteht und weißes Licht ja bekanntlich auch aus allen Farben besteht.

Weißes Rauschen hat meinen Schlaf aber wirklich revolutioniert. Man kann es am Anfang nicht glauben, das Rauschen ist aber so entspannend und man hat nicht einmal die kleinste Ablenkung durch irgendwelche Wechsel in der Tonhöhe. Es blendet sich einfach als Hintergrundgeräusch ein und der Körper macht daraus was er will: Es kann Regen sein, es können Wellen sein, Wind, was auch immer und ehe man sich versieht ist man eingeschlafen.
Nie wieder gehe ich ohne weißem Rauschen schlafen.

Weißes Rauschen begleitet einen als Baby im Mutterleib übrigens die ganze Zeit, was wahrscheinlich einer der Gründe für die beruhigende Wirkung ist.

Etwas gibt es jedoch noch zu beachten: Lassen Sie Musik oder andere Geräusche nicht die ganze Nacht laufen. Es sollte nur zum Einschlafen verwendet werden. Ich verwende ganz gerne einen einstündigen Timer. Informieren Sie sich in der Bedienungsanleitung Ihres Gerätes wie Sie die Funktion aktivieren können. Falls Sie, wie ich, ein Google Home-Gerät nutzen, können Sie die automatische Abschaltung mit folgendem Befehl aktivieren:

Ok Google, Schlaftimer auf eine Stunde

Ich weise Sie darauf hin weil ich bereits einmal vergessen habe den Schlaftimer zu aktivieren. Es war leider keine entspannende Nacht und am Morgen wachte ich müde und mit Kopfweh auf. Ersparen Sie sich die Erfahrung!

12. Ein dunkles Zimmer

Dunkelheit ist der Auslöser für das Schlafhormon Melatonin. Genauer: Wenn der Körper Licht erkennt, wird die Melatonin-Ausschüttung der Zirbeldrüse blockiert. Ist es dunkel, fällt die Blockade.

Studien haben belegt, dass selbst kleine Lichtquellen diesen Vorgang beeinflussen. Vor allem auf das blaue Licht, das Bildschirme von sich geben reagiert die Zirbeldrüse sensibel.

Wenn man also vor dem Einschlafen noch Handy oder Computer nutzen muss, bietet sich die Nutzung eines Blau-Licht-Filters an. Bei Windows 10 ist dieser schon eingebaut und kann einfach im Benachrichtigungscenter aktiviert werden. Für Smartphones gibt es viele Apps. Suchen Sie dazu im App-Center Ihres Geräts einfach nach „Blau Licht Filter“ und Sie sollten fündig werden.

Verdunkeln Sie auch die Fenster so gut wie möglich. Von draußen sollte kein Licht einfallen. Vor allem in der Stadt sollten Sie Jalousien und Vorhänge gemeinsam nutzen.

Doch auch im Zimmer selbst kann es unerwünschte Lichtquellen geben. Oft sind es kleine Lämpchen von Geräten im Standby-Modus oder Ladegeräten. Am Tag fallen Sie kaum auf, sind aber doch überraschend hell und können in der Nacht ein ganzes Zimmer unangenehm erleuchten.

Diese Netzwerk-Switch hängt bei mir direkt neben dem Bett. Am Tag merkt man die LEDs nicht, in der Nacht erhellen Sie jedoch den gesamten Schlafbereich.
Die Lösung für das Problem. Die unteren LEDs kann ich aus Kontrollgründen nicht vollständig abkleben, die seitliche Abschirmung leistet jedoch gute Arbeit und blockiert das meiste Licht.

13. Einschlafhilfen

Ein Google-Home Gerät

Blau-Licht-Filter

Ein Tipp von mir
Sollten Sie Probleme beim Ein- oder Durchschlafen haben, wird das Nahrungsergänzungsmittel Melatolin Plus sehr empfohlen.

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